Donnerstag, 26. Juni 2014

Nicht nur ein Augenschmaus!




 So, meine Lieben, heute  gehts gleich wieder in die Tiefe - allerdings in die Tiefen meines Backrohres, aus dem vor einiger Zeit schon (*räusper* - ich bin momentan ein wenig blogfaul...) dieser wundervolle Mürbeteig-Rhabarber-Kuchen entsprungen ist.






Angekündigt hab ich die Bilder und das ... naja.... etwas "oberflächlich beschriebene" Rezept ja schon vor einiger Zeit, nun ist es soweit und ich zeig euch die Bilder davon. Das einzige davon übrigens, das ich noch mit euch teilen kann - der Kuchen ist seit Wochen verdaut, hat uns allen aber wirklich sehr gut geschmeckt und fällt somit in die Kategorie: Gaumen- UND Augenschmaus!



Für den Kuchen habe ich einen süßen Mürbeteig im Thermomix zubereitet und damit eine meiner Lieblingstarteformen ausgelegt. Zwar ist die Rhabarberzeit weitgehend vorüber, der Kuchen kann aber auch mit sämtlichem anderen Obst ebenso gemacht werden. Pfirsiche und Beeren bieten sich dafür zum Beispiel an.




Weil das Blau und das Rosa der (Zierapfel-)Blüten so schön aussehen, hab ich sofort meinen (ur)alten GreenGate Zuckerstreuer herausgesucht und ich mag diese Farbkombination - zartblau und kräftiges rosa so gerne, dass ich natürlich unbedingt Fotos machen musste. 



Die Gabeln sind uralt. Ich habe ein paar Besteckstücke von meinen Großeltern, ein paar andere sind von Flohmärkten oder Trödelläden zusammengesucht. Vor einem Shooting werden die Silberteile immer ein wenig aufpoliert - da sie sonst ganz grau und vergilbt aussehen. 


 
Mein Zierapfelbaum hatte dieses Jahr soooo viele Blüten und hat jetzt ganz, ganz viele Früchte drauf. Ich hoffe sehr, die bleiben bis zum Herbst drauf, dann hab ich wundervolle Deko im September und Oktober :-) .




...Und nochmals von oben - ich geb zu - heute bombardiere ich euch mit einer Bilderflut, aber ich fand den Kuchen einfach sooooo schön - da ich ja sonst eher die "Schnellmussesgehen"-Bäckerin bin und nicht so wunderschöne Kuchenwerke zustande bringe.




Das ist übrigens wirklich Rhabarer - ich wurde nämlich tatsächlich gefragt, ob das etwa Sushistreifen da auf dem Kuchen sind!! Ich glaube, Hummer sieht so knallrosa aus, oder täusche ich mich da?? Ich bin ja nicht so die Meeresfrüchte-Esserin.... ;-)  




 Die Strohhalme sind von Clausa Things, die Tarteform hab ich online bestellt. Googelt nach "Rechteckige Tarteform", da werdet ihr fündig. Sie hat einen Hebeboden, was sich als ungemein praktisch herausgestellt hat und sie ist gut beschichtet, so dass der Mürbeteig sich wirklich gut lösen lässt.




Sooo.... erlöst!! Ich wünsch euch eine schöne Zeit! Bei uns beginnen morgen die 9-wöchigen Sommerferien. Mein Mittlerer Bub hat die Volksschule abgeschlossen und mein Jüngster beginnt den Schulschluss/oder die Sommerferien, je nachdem, mit Fieber.... Hoffen wir, dass er morgen fit ist - da soll`s nämlich in den Urlaub mit dem Papa gehen... also bitte Däumchen für den jungen Mann drücken!!




Freitag, 20. Juni 2014

Von Äußerlichkeiten, die zum Inneren gehören

Feiertag, Wochenende.
Juhu! Ich bin schon so in Ferienlaune, war richtig verwirrt, als mein Großer, der heute der einzige in der Familie ist, der zur Schule gehen muss, heute früh aufstehen musste. Nun gut, das Wochenende ist nach dem gestrigen Feiertag quasi schon wieder da und so habe ich einen vorläufig letzten, dennoch aber nicht minder persönlichen Post von mir/und über mich für euch.


Wie gebe ich mich?
Eine Frage, die sich jeder ab und an eimal stellen sollte: Wie wirke ich da draußen auf andere?...
Nach Außen hin wirke ich interessanterweise oft als stark (was ich sicher auch bin) und selbstbewusst (was ich mit Sicherheit nicht ganz so bin). Dieses fehlende Selbstbewusstsein wird allerdings leider oft als Arroganz interpretiert, eine Tatsache, die mir einmal von einer Frau, die danach zur sehr guten Freundin wurde, gesagt wurde: "Du hast auf mich immer so arrogant und unnahbar gewirkt...ich traute mich gar nicht, mit dir ins Gespräch zu kommen." SCHLUCK - und das mir, wo ich doch den Menschen Sicherheit geben will und so sehr spüre, wenn es ihnen geht wie mir und ich diesen Spiegel, der mir dann vorgehalten wird, gerne auf beiden Seiten -zur Seite schiebe...  :)




Wie seh ich aus?
Ihr werdet wohl nie wieder Posts in diesem Blog sehen, in dem es so viele Bilder von mir gibt, wie in den letzten Beiträgen hier. Und auch wenn ich mit meinem Gewicht immer hadere, so gibt es auch ein paar Dinge, die ich an mir mag. Das sollte es eigentlich bei JEDEM geben - Dinge, die man an sich wirklich, wirklich leiden kann. Als ich noch ein Kind war, hab ich mir immer von ganzem Herzen glatte, lange Haare gewünscht. Was hatte ich? Dicke Locken, die mit jedem Lebensjahr umso stärker wurden. Heute bin ich froh, meine "Wuggerln" zu haben und ich denk oft an den Spruch, den mein Onkel immer losließ, wenn ich auf dem Frisörsessel in seinem Salon saß und wieder von irgeneinem Lehrmädl geföhnt wurde, das an mir üben durfte: "Wenn diese Locken nicht locken, dann locken keine Locken!" ;-)  . Heute wünsche ich mir, mein Haar möglichst lange und lockig erhalten zu bekommen, auch wenn sich die Farbe schon irgendwie.... ähm... naja.... angraut. Meine Vorliebe, mich immer wieder - auch frisurtechnisch - zu verändern, kommt wohl daher, dass ich aus einer Frisörfamilie stamme. Ich verbrachte viel Zeit in den Geschäften und war immer gerne bereit, an mir herumschnippeln, föhnen oder färben zu lassen. Kupferrot war dabei immer meine Farbe - schwarz oder blond hab ich nie probiert - das würd mir auch sicher nicht stehen. Wenn es sowas wie "Markenzeichen" gibt, dann sind`s bei mir wohl die roten Locken und die lackierten Nägel - selten bis nie trage ich keinen Nagellack - sowohl auf den Füßen, als auch auf den Händen. Meine Augen sind blau und das mag ich auch, ihr seht - jeder findet das ein- oder andere an sich, das er mag und dazu steh ich heute ausnahmsweise einmal ;-) .



Nun gut.... ich weiß jetzt nicht mehr, was euch noch interessieren könnte. Natürlich hätte/hab ich (immer) noch viel zu sagen, allerdings muss ich einmal setzen lassen, was diese 4 persönlichen Beiträge jetzt in mir und in euch bewegt haben. Ich habe so viel Resonanz dazu bekommen, die meiste seltsamerweise persönlich. Da hab ich plötzlich von Leuten erfahren, die meinen Blog lesen, von denen ich gar nichts wusste und im ersten Moment wird einem das dann wirklich bewusst. Das ist schon okay so, ich finde es nur spannend und auch interessant...



Zum Abschluss noch ein Schnappschuss mit Miss Elly - unserem Airedale Mädchen. Sie ist so eine Herzensöffnerin, ich könnte mir keine passendere Hunderasse für uns vorstellen. Sie ist keck, sie ist lustig, sie ist verschmust, sie ist anhänglich, dennoch aber auch eigenständig. Sie ist unkompliziert und sie ist der verfressendste Köter, den man sich nur vorstellen kann. Sie klaut, was das Zeug hält und das ist auch das einzige "Manko", dass sie mit sich bringt. Man wird halt dazu erzogen, immer alles Essbare wegzuräumen (was wir aber neuerdings wegen der ebenso klauenden Katze auch machen müssen). So oft, wenn ich sie ansehe, könnt ich sie abbusseln, weil sie so eine liebe und süße Hundedame ist, ich bin so verliebt in ihr "Gestell" und ihr Aussehen und ihr Wesen ist einfach einzigartig zuckersüß! Am Dienstag waren wir wieder trimmen mit ihr, das muss man ja regelmäßig bei der "nicht-haarenden-Rasse" machen und ... ähm... naja, sie sieht jetzt zwar kurzfristig aus wie "Gollum" von "Herr der Ringe"- aber wir haben sie trotzdem ganz, ganz lieb! :)


So, meine Herzerln, das war`s von mir. Ihr seid erlöst. V.a. deswegen, weil ich sooooo schöne Bilder gestern für euch gemacht habe und ich freu mich schon, sie euch mal zu zeigen, wenn ich Zeit habe. Noch hab ich viele Arbeiten hier liegen, die erledigt und "abgearbeitet" gehören und darum verabschiede ich mich/euch jetzt ins Wochenende!

Eine kleine Sache hab ich noch... wer noch nicht genug von mir und meinen Lieben hat, der kann gerade auf dem Blog einer ganz lieben Bloggerin, die im letzten Jahr ganz unverhofft zur guten Freundin geworden ist,  ein paar sehr persönliche Bilder von "uns" sehen.... springt dann einfach rüber zu Candid Moments... DANKE an Silvia für deine Geduld und deine liebe Art beim fotografieren, war wirklich NICHT einfach mit uns, mit MIR, gel?! ;O)

Samstag, 14. Juni 2014

Von (Lebens-)Inhalten und dem Mut zu sein, was man IST.


So, meine Lieben,

Teil 3 meiner SeelenGeschichten. Ich muss sagen, dass ich über die Resonanz und die vielen lieben Kommentare und eMails (und es kommen einige, weil ich da wahrlich sehr persönliche Themen angesprochen habe, über die manche verständlicherweise nicht schreiben möchten im Kommentarfeld) ganz begeistert - wenn auch nicht erstaunt - bin. Wisst ihr, das IST der Grund, warum ich über all die Dinge schreibe und spreche, weil es mir nämlich nicht schwerfällt UND ich weiß, dass viele ähnliches erlebt haben. Ich glaub allerdings, dass wir Menschen uns in der heutigen Zeit viel zu oft voreinander verschließen, nicht tiefsinnig genug miteinander umgehen und agieren, als gäbe es nur uns und unsere Sorgen und Probleme auf der Welt. Wenn man ein bisserl genauer hinschaut oder mal nachfragt, dann sieht man sehr schnell, dass jeder Mensch sein Schicksal zu tragen hat und dass es den meisten Menschen nicht immer nur "gleich gut" oder "gleich schlecht" geht. Und ich find es so wichtig, sich immer wieder klar zu machen, dass es nicht nur schlechte Zeiten gibt, wenn man mal in einem Tief ist. Wenn ich heute zurückblicke, dann verbindet mich z.B. mit meinem geschiedenen Mann nach der Trennung so ein inniges Band, auch wenn die Zeit damals ein sehr großer Einschnitt für mich war - ich verstehe nun, was geschehen musste und ich bin dankbar für das, was wir jetzt haben und dafür, wie wir diese Zeit hinter uns lassen konnten und ganz neu, als sich sehr nahestende Menschen,  anfangen konnten. Natürlich macht es die Sache leichter, wenn der Expartner und der neue Mann an meiner Seite sich ganz, ganz prima verstehen, das weiß ich schon, aber es ist immer eine Frage, welche Sicht wir auf die Dinge haben und wie wir wollen, dass die Dinge sich entwickeln. Und weil ich es gestern schon angedeutet habe, heute gehts ein wenig um das, was wirklich zählt...





Was mich ausmacht, oder: mein Lebensinhalt?
Natürlich muss ich jetzt sofort "meine Kinder!!" rufen, oder?!
Nein. Tu ich nicht.

Ich glaube, dass es ganz wichtig ist, dass die eigenen Kinder INHALT sind, aber das sind sie ohnedies, wenn man sie einmal hat, darüber muss man als Mama oder Papa nur in Ausnahmefällen nachdenken. Gefährlich finde ich es, wenn NUR die Kinder Inhalt einer Frau/eines Mannes sind, denn was bleibt, wenn sie mal aus dem Haus sind? Was bleibt, wenn sie nur mehr sporadisch heim kommen und einen nicht mehr so miteinbeziehen und brauchen? Neben den Kindern und dem Partner sollte jeder Mensch auch andere (Lebens-)Inhalte haben, die ihn nämlich erst zu dem machen, was er ist: dieser eine, ganz besondere Mensch.
Ebenso ist es mit Liebesbeziehungen. Mein Lieblingsmann IST ein ganz großer Teil meines Lebens. Ich wage jetzt sogar einmal zu behaupten, dass viele ihrem Partner zu wenig Beachtung oder Gewicht schenken, als den Kindern, denn dieser bleibt ja (im besten Fall), wenn die Kinder außer Haus sind und dann gilt es, sein Leben (mit ihm oder ihr) neu zu gestalten und miteinander gut und schön zu Leben.Wenn einem die Kinder dann im Erwachsenenalter brauchen, dann sollte man das auch gemeinsam, als Paar, mittragen und gemeinsam Lösungswege suchen - so viele Beziehungen scheitern dann aber daran, dass die Partner sich auf dem Weg dorthin verloren haben, der Weg nur gegangen wurde, ohne sich auch immer wieder anzuschauen und sich bewusst zu sein, dass man als Paar viel mehr erreichen kann, als als "One-(wo)man-show".
Das finde ich traurig. Und schade. Ich weiß, dass ich leicht reden hab, da wir in einer Patworkfamilie leben haben wir das unglaubliche Privileg, alle zwei Wochen ein Wochenende "für uns" zu haben (das Wochenende drauf dann dafür wieder 7 Kinder... also nicht gleich "euch geht`s ja sooo gut schreien, gel?! ;) ). Aber ich denke, dass man sich auch Auszeiten und Gemeinsam-Zeiten im Alltag in einer "Vater-Mutter-Kind(er)"-Familie schaffen kann, schaffen MUSS, um das Paar und die Partnerschaft zu pflegen, darüber sollte sich jeder einmal Gedanken machen, meiner Meinung nach.



In den Kommentaren und Mails  werde ich immer auf meinen "unglaublichen Mut" angesprochen, den es dafür braucht, diese Dinge hier aufzuschreiben. Entweder habe ich den einfach, weil ich keine Angst davor hab, menschlich gesehen zu werden, mit Ecken und Kanten und Fehlern und guten Seiten, oder aber, ich mach mir einfach zu wenige Gedanken darüber. ODER ich lass nur die positiven Gedanken zu, zu den Kreisen, die meine Offenheit mit sich ziehen kann. Ich glaub, wenn ich nur einen oder zwei Menschen wirklich tief innen drin treffen kann und sein Herz (wieder) öffnen kann, für die schönen Dinge im Leben und die Liebe zu allem, was man macht und hat, dann hat sich dieser "Mut" und dieser offene Umgang mit dem allen hirt schon augezahlt für mich.


Apropos Umgang, apropos Mut.
Seit Conchita Wurst`s Sieg beim Songcontest bin ich sehr gerührt. Ich bin sowieso eine Heulsuse, die schnell "Pipi in den Augen" hat, wenn etwas bewegendes passiert, aber dieser wundervolle und weise Mensch hinter der Kunstfigur Conchita hat meine Seele wirklich tief berührt.
Warum fragt ihr euch? Weil SIE/er für mich der Beweis ist, dass es Menschen gibt, die so viel MUT aufbringen können, obwohl die ganze Welt gegen den Strom zu schwimmen scheint. Keine Angst zu haben vor dem, was an Gefühlen und Meinungen auf einen zurollt und zu sich oder seiner Gesinnung zu stehen, DAS finde ich einfach großartig, ich ziehe meinen Hut vor diesem Weg. Und wer sich ein wenig mit der ganzen Situation rund um die Songcontestgewinnerin befasst hat, weiß, wie schön dieser MENSCH ist, der da dahinter steckt. Wenn ich SIE anschaue, dann find ich SIE so schön mit ihrem Bart (und ich persönlich mag bei Männern lange Haare in der Kombination mit Bart GAR NICHT ! Das mochte ich noch nie... ) - die Augen von Conchita überstrahlen sowieso ALLES und dem Tom dahinter möcht ich mal nahe kommen, ihn umarmen und ihm DANKE sagen, für das, was er mit seiner Botschaft beWEGt hat.
Und: falls mich jemand fragt, wie ich damit umgehen würde, wenn einer meiner Söhne mir sagen würde, dass er homosexuell ist: ich würde ihn in dem Arm nehmen und ihm versichern, dass er sich vor uns oder für uns NIE verstellen müsste, dass er sein Leben leben soll und mir das Wichtigste ist, dass er GLÜCKLICH ist - mit wem auch immer. Ich würd versuchen, ihm den Rücken zu stärken und nichts anderes sollten wir bei unseren Kindern, KollegenInnen, FreundenInnen, NachbarnInnen etc. tun. Toleranz ist der Anfang etwas ganz Großen. Und ich möchte mir nicht vorstellen, wie es sein muss, sein Leben im Verborgenen, mit der Angst, ausgespottet oder verfolgt zu werden, zu verbringen...

So, das nächste Mal kratzen wir auch noch ein wenig an der Oberfläche, für heute möcht ich mich aber ins wohlverdiente Wochenende verabschieden und euch eine schöne Zeit im Kreise eurer Liebsten wünschen!

 



Donnerstag, 12. Juni 2014

Das Leben ist kein Wunschkonzert.

Jö, schön, da hat mein (Seelen)Striptease doch wundervolle Kreise gezogen. In unseren Kreisen. Ich sag danke dafür.... und ich hab die Fortsetzung davon... lehnt euch zurück und passt auf, ich erzähl euch noch was über mich...

Bevor  ich allerdings loslege, muss ich dazu sagen, dass es heute sehr persönlich wird oder für manche werden könnte, also persönlich im Sinne von "traurig", ich warne euch - lest nicht weiter, wenn ihr heut nicht gut drauf seid oder so.... ich möcht dann nicht hören, dass euch das fertig macht, was ich da schreib - es gibt nämlich keinen Grund dazu - das Leben ist nunmal nicht immer rosarot und es ist gut, dass es ist, wie es ist.


Was mache ich oder: was hat mich zu dem, was ich bin, gemacht.
Ich war mal Lehrerin. Volksschule. Kleine Wutzis.... je kleiner, umso lieber. Die ersten beiden Schulstufen hatte ich immer am Liebsten - Kinder in diesem Alter (mein Jüngster ist grad so alt) sind einfach noch so unvoreingenommen, haben Freude am Entdecken und Lernen (im Normalfall, sollte zumindest so sein) und sie nehmen die Welt so spielerisch auf - ich mag das einfach. 
Nach meiner ersten Schwangerschaft mit meinem Großen, der jetzt zwölfeinhalb ist, hab ich dann schnell gewusst, dass ich SO wie ich als Lehrerin gearbeitet habe, nicht mehr arbeiten kann. Die Zeit würde dafür fehlen und wohl auch die Energie - ich war immer recht engagiert und wusste irgendwie nicht, wie das unter einen Hut zu bekommen wäre. Zuerst hab ich die DOULA-Ausbildung gemacht - denn mein Ursprungsberufswunsch war der der Hebamme und das kommt doch ein bisserl nah, das Begleiten der Frauen zur Geburt und rund um die Geburt als Doula (altgriech. für "Dienerin der Frau" - googelt einfach danach, wenn euch der Begriff nichts sagt). Zeitgleich fing ich die Shiatsu-Praktiker Ausbildung an - mein Rettungsanker, damals wusste ich es zwar noch nicht, aber eine schwere Zeit kam da auf mich zu und mit meinen wunderbaren Kollegen hatte ich genau das Fangnetz, das mich durch die kommenden Jahre getragen hat. Ich bekam 20 Monate nach meinem Großen meinen zweiten Sohn und 2 Jahre danach wurde ich wieder schwanger, verlor das Baby allerdings nach 14 Wochen. Einschneidend war damals für mich, dass meine damalige Ärztin auf dem Ultraschall das Baby zu vermessen und die Größe in den Mutterpass einzutragen begann, während ich verwirrt feststellen musste, dass da etwas nicht stimmen konnte. Auf meine Frage, wo denn der Herzschlag zu sehen wäre, begann sie damals nervös herumzusuchen um mir dann zu sagen, dass da scheinbar keiner mehr sei und ich ins Krankhaus zu einer weiteren Untersuchung fahren sollte...
Im Krankenhaus wurde der Tod des Babies festgestellt und ich setzte mich durch, nach Hause fahren zu dürfen - weil es nämlich der Tag war, an dem mein Großer 4 Jahre alt wurde und ich ihm seine Geburtstagsfeier mit der Familie einfach nicht nehmen wollte. Also machte ich so gute Miene wie nur möglich, außerdem hatte ich die insgeheime Hoffnung, dass das Baby durch ein paar Hausmittelchen auf natürlichem Wege abgehen würde, ich wollte mir einen Spitalsaufenthalt und eine Curettage ersparen. Leider wurde daraus nichts. Wenn ich mir heute die Fotos vom Geburtstag meines Buben anschaue, wie leer da mein Gesichtsausdruck war.... das ist so unwirklich. Ich weiß noch, wie betroffen innerlich alle waren, meine Eltern haben eine Torte auf dem Weg zu uns besorgt, weil ich irgendwie nicht im Stande war, etwas zu selber zu backen, wie eigentlich geplant. Wirklich verstehen, begreifen kann man nicht, was da passiert. Dass das ein Kind ist, das geht. Meine Buben waren damals noch recht klein, grad 4 und 2, waren aber der festen Überzeugung, dass das Baby, das nun doch nicht kommen sollte, ein Mädchen war. Wir nannten sie "Klara" und ich habe damals das eigentlich Unmögliche erbeten und mit Hilfe der Hebamme und des Arztes tatsächlich die Reste der Ausschabung ausgehändigt bekommen. Ganz heimlich, ich weiß noch, dass ich meinen damaligen Mann anrief und darum bat, eine schöne Schachtel für die Kanüle mit dem blutigen Gewebe, das ich am nächsten Tag dann nach der Curettage bekommen hatte, zu besorgen. Er kam mit einer Schachtel in Herzform und es rührte mich damals unglaublich, dass er auch traurig war und meinen seltsamen Wunsch, "unser Kind" oder besser: einen Teil dessen, was von ihm einmal da war, zu beerdigen, respektierte und mittrug.



Danach wollte ich eigentlich nicht so schnell wieder schwanger werden, die Shiatsu-Ausbildung fertig machen und mal schauen, wann und ob überhaupt noch ein Kind kommen sollte. Und ja, es kam... ganze 3 Monate danach war ich wieder schwanger und zu diesem Zeitpunkt wusste ich auch, warum mein drittes Kind gehen wollte, es wäre sonst mein Kleinster nie geboren worden und er hatte nur diese eine Chance, zu kommen, denn keine 3 Wochen nach seiner Zeugung wurde ich Alleinerzieherin und stand plötzlich nicht nur mit zwei kleinen Jungs mit viereinhalb und 3 Jahren da, sondern auch mit einem Baby im Bauch, das ich in den kommenden Monaten als meine Lebensrettung empfand. Ja, ich glaub wirklich, dass mein Kleiner mich damals am Leben erhalten hat. Ich nahm damals aus Kummer viel ab, konnte nichts essen und die ersten 20 Wochen dachten alle, ich mache Diät und nehme so schön ab - dabei war ich schon ein paar Monate schwanger, nur keiner konnte es sehen. Ich fing mich, dank meiner Kinder, meine Jungs waren noch so klein, ich musste einfach weitermachen und ich bin sehr froh und dankbar, dass in dieser Zeit meine Familie und Freunde und meine Shiatsu-mit-Studenten für mich da waren - damit ich dorthin konnte, wo ich heute bin. 


 Mein "Baby" von damals... o ist die Zeit bloß hin?...

Ich hab mir damals helfen lassen. Eine gute Bekannte steckte in der Ausbildung zur Psychotherapeutin und ich habe es nie bereut, 2 Jahre lang mit ihr immer wieder zu reflektieren und zu sprechen, mir helfen zu lassen. Ich hatte nur wenig Zorn und Groll in mir, fühlte mich eher "gelähmt", die Situation war für mich unwirklich. Aber ich bin ein Mensch, der in allen Dingen einen Sinn erkennen mag und ich ließ mir helfen weil ich wusste, wie wichtig es mir war, dass meine Kinder keine "Scheidungskinder" werden, wie man sie oft erlebt. Kinder, die sich zwischen ihren Eltern hin- und hergerissen fühlen und die leidvoll (mit-er)tragen müssen, was ein Elternteil vielleicht verbockt hat. Egal, was passiert, wenn ein Teil aus einer Beziehung geht, dann hat das nichts mit den Kindern zu tun, ich wollte, dass sie das spüren und war deshalb immer bemüht, ein gutes Einvernehmen mit meinem Exmann zu haben. Und ich sag euch: das war manchmal wirklich eine Gratwanderung, die ist mir nicht immer gelungen - aber ich denke doch, dass das, was wir jetzt (alle miteinander) haben, etwas ganz, ganz Besonderes ist :). Das Leben ist nicht immer so, wie wir uns das erhoffen. Nein, das Leben ist wahrlich kein Wunschkonzert. Es passiert immer das, was passieren muss. Und das muss nicht unbedingt das sein, was wir (haben) wollen. ABER -  manchmal hat das Leben noch viel mehr für uns parat. Und es kommt besser, als wir uns das erdacht hätten, und viel stimmiger und zu uns passender. Darum war mein Mantra und mein Wunsch ans Universum, mein "Gebet", wenn ihr es so wollt, damals, wie heute: "Es soll das geschehen, was das Beste für MICH und meine Kinder ist". Und so ist es dann auch gekommen...





Zwei Jahre, nachdem mein Exmann und ich getrennt waren, lernte ich dann meinen Lieblingsmann kennen. Vielleicht erzähl ich euch irgendwann einmal, welche zauberhafte und völlig irre(schöne) Geschichte da dahinter steht - aber ich bin so unglaublich dankbar und glücklich, dass wir uns über den Weg gelaufen sind - er ist wirklich der größte Schatz neben meinen Kindern, den ich aus dem Ozean des Lebens gefischt habe (huhu.... ich werd noch eine Po-etin (mit Bindestrich, nicht dass mir hier jemand PÖTIN liest und sich fragt, ob ich jetzt ganz durchknalle). Aber wenn wir schon bei meinem Lieblingsmann sind.... da fällt mir doch gleich noch etwas zum Thema "Beziehungen" ein... aber vielleicht.... hm.... schreibe ich euch das doch besser ein anderes Mal.


Seid ihr noch da? 
Geht ganz schön tief heute, gel? Aber so bin ich. Ich geh gern an die Grenzen, weil ich weiß, nicht hoffe, ich weiß dass es anderen Menschen auch oft so geht und sie auch hinter die Türen und Fassaden schauen wollen, um nämlich Kraft und Mut daraus zu ziehen und zu wissen, dass man nicht allein ist. Und zu sehen, dass es verschiedene Wege gibt, mit seinem Leben, den Gegebenheiten und den Dingen, die (uns) passieren, umzugehen.Und dass der "normale", gewohnte Weg oft nicht für einen vorgesehen ist. Unsere Familien werden immer bunter und das Verständnis dafür wird immer wichtiger. Das ist der Grund, warum ich euch das heute alles so offen erzähle.



Mittwoch, 11. Juni 2014

Persönlich(keit) in (viel) Wort und (selten so persönlichem) Bild


Immer wieder lese ich sie: diese "Soundsoviel Facts about me" Geschichten. Und ich mag es. Ich mochte es immer schon, in die Menschen hineinzuschauen. Als junge Frau hab ich es geliebt, Biografien von starken Frauen wie Alma Mahler-Werfel oder Romy Schneider zu lesen. Verschlungen hab ich die Bücher, um ein wenig in die Seele einzutauchen, heute mache ich das, wenn ich mich in eine gemeinsame Stunde mit meinen Klienten begebe, ich arbeite ja "körper(heil)therapeutisch" und auch mein neuer (beruflicher) Weg als Fotografin beschäftigt sich mit genau dem: dem HINSCHAUEN - allerdings bei mir nicht nur oberflächlich sondern auch immer gerne tiefer hinein, in die Seele.



Die Seele.
Schon interessant, welche Bedeutung sie in meiner Biografie hat. Jetzt sogar im Namen meines Blogs, den ich auf mein Fotogewerbe nahtlos übertragen habe. Ha - da muss ich gleich in mich hineinschmunzeln, vor gar nicht allzu langer Zeit hatte ich nämlich eine Begegnung mit einer mir völlig fremden Person, die meine wunderbare Nora-Welt ganz schön ins Schwanken gebracht hat mit der Aussage, ich solle mir doch einmal überlegen, was der Name "SeelenSachen" für andere Leute, die mich und den Blog nicht kennen, aussagen würde. Sie fände den Ausdruck absolut nicht passend und ich sollte mich doch unter meinem vollen Namen "verkaufen". Eine Aussage, die neben den anderen Dingen, die an diesem Abend passiert sind, meine Welt ganz schön ins Wanken gebracht hat. Wer mich kennen lernen will muss nämlich wissen: ich bin eine Denkerin. Zum Leidwesen meiner engsten Lebens- und Liebensmenschen ganz oft auch eine ZER-Denkerin. Und das tut gar nicht gut. Mir vor allem. An dem Abend, an dem mir diese Frau das hingeknallt hatte, gab es noch einige Begebenheiten, von denen ich mich ganz schön von meinem sicheren Plätzchen herunter holen hab lassen... plötzlich stand sehr vieles, das ich gerade mache und v.a. die Art und Weise, WIE ich es mache, für mich in Frage (und das tut es, wenn ich offen bin, auch heute noch). Das ist etwas, das ich noch lernen muss: nicht nur zu mir zu stehen, nein. BEDINGUNGSLOS zu mir zu stehen. So wie man es mit einem Kind macht, das man einfach LIEB hat, egal, welchen Mist es auch mal bauen wird, man steht dahinter und sagt JA dazu. Einfach so. Ohne darüber nachzudenken.



 

Wer ist Nora?
Besser wohl: Was ist "eine Nora"? Hihi... nein.... eine Nora kann viel sein, mich gibt`s ja nur einmal. 
Also gut, wem das Geschriebene da oben noch nicht zu viel Striptease ist, der darf jetzt auch noch weiter dabei sein, wenn ich mich hier Stück für Stück vor und für euch entblättere.
Ich bin ein Mensch, der Oberflächlichkeiten hasst. Ich kann es nicht ausstehen, wenn die Dinge nicht zumindest ein bisserl in die Tiefe gehen und dennoch weiß ich, dass immer in die Tiefe zu gehen einfach nicht möglich und machbar ist. Und auch nicht immer - seien wir mal ehrlich - erwünscht wird. So tue ich manchmal so, als bliebe ich "eh an der Oberfläche", obwohl meine Gedanken längst in die Tiefen des anderen abgetaucht sind. Ich spüre viel. Und versuche dennoch, mich grad dann zurückzunehmen um mir nicht zu viel Spielraum des Interpretierens zu lassen. Die Gefahr liegt ja immer darin. 
Nun gut, alles, was mit Unehrlichkeiten und gekünsteltem Sein zu tun hat, ist mir ein Gräuel, so gern ich Menschen auch mag - wenn jemand vorgibt, etwas zu sein, das er gar nicht ist oder was er nicht wirklich lebt oder wenn jemand versucht, etwas vor mir zu verbergen, das (mir) so offensichtlich ist, ist das eine wirkliche Qual für mich. Ich verstelle mich nicht gerne und ich tu nicht gerne so, als ob ich es bei anderen nicht bemerken würde - ich kann auch schwer verbergen, wenn es mir nicht gut geht, ich verlang`s auch von den anderen nicht.




Ich mag Menschen, die zu sich stehen. Wahrscheinlich, weil ich es allzu oft selbst nicht tu. Ich liebe es, mutige und in sich ruhende Menschen um mich zu haben und wisst ihr, was witzig ist: im Außen sehen mich die anderen genau so, obwohl ich es, glaub ich, gar nicht so hundertprozentig bin. So viele sagen zu mir, dass ich immer so eine Ruhe und Gelassenheit ausstrahle. Ja, stimmt. Aber ich bin das nicht IMMER (wär wohl auch anstrengend, oder?) und wie gesagt: mein großes Manko ist da noch das Selbstbewusstsein, das mir da oft mal fehlt.

 
 


Ich bin jetzt 40 Jahre alt geworden und noch vor 5 Jahren hab ich lauthals in die Welt posaunt, dass mir das älter werden nichts ausmacht und dass sich nichts ändert, ob man jetzt 30 oder 35 ist. Nun gut, damals war ich noch nicht 40. Der Sprung auf den Vierer hat mir was ausgemacht. Und zwar wirklich. Ich seh, dass ich mich verändere. Und es macht mir oft gar keine Freude (um jetzt nicht "Angst" zu schreiben). Und es geht nicht um die figürliche Veränderung, denn damit hadere ich ohnedies seit ich denken kann. Ich kämpfe seit Jahren mit meinem Gewicht, ich hab immer zu viel und war nie richtig dünn. Schlank(er) vielleicht mal, ja. 2 Jahre, bevor ich meine Kinder bekam. Ich war damals single, Lehrerin und hatte eine Zweitlehrerin an meiner Seite, die all das war, was ich nicht war: groß, blond, langbeinig, superschlank, sportlich, tolle Figur. Sie hat mich zum Laufen gebracht - und wisst ihr was: ich habe es jedes Mal auf`s Neue gehasst. ABER, es hat gewirkt. 16 kg hab ich damals abgenommen, beachtlich, boah! wenn ich das jetzt schaffen würd, wär ich in Nora`s Traumfigurland... ;-) . Das waren dann damals ganze zwei Jahre, in denen ich zu Jeans mal keine überlangen T-Shirts tragen musste, 2 Jahre, in denen ich sogar mal baden ging. Dann wurde ich schwanger, und nach jedem Kind blieben gute 5 kg mehr. Und ich weiß, dass ich nie richtig dünn sein werde und ich sag jetzt ganz ehrlich (und ich BIN HEUTE EHRLICH zu euch!) - ich will auch nicht ganz dünn sein, aber dieses "nicht über den Punkt kommen" nimmt mir so viel... NEIN: ICH NEHM MIR SO VIEL, weil ich so viel einfach nicht (gerne) mach oder mich nicht wohl fühl dabei, eine Frau, die immer schlank war, wird nicht verstehen können, wie es jemandem geht, der sich nur selten richtig wohl fühlt in seiner Haut und immer ein wenig das Gefühl hat, in diesem Punkt zu versagen, es nicht zu schaffen, langfristig abzunehmen und doch: es ist unsagbar schwer, das zu ändern. 



DENN:
Ich HASSE Sport. Ich bewege mich gar nicht gerne. Und ich meine das Geschriebene vollkommen ernst. *lach* Also ich geh gern ein bisserl spazieren und ich bewege mich unheimlich gerne zu Musik - aber alles, das wirkliche  Anstrengung mit sich bringt, bringt mich im gleichen Atemzug zum Weinen. Ich fühl mich so schnell als Versagerin und wirklich Durchbeißen, das kann ich im sportlichen Bereich nicht. Da hab ich echt ein Kindheitstrauma, woher das kommt, das würde jetzt aber zu weit führen. Fakt ist einfach: Sport und ich, wir haben (noch nicht?!???) zueinander gefunden.
Letztes Jahr hab ich es allerdings geschafft, durch regelmäßiges Nordic Walking und 3 Tage/Woche fasten 10 kg abzunehmen. Und nein - ihr braucht jetzt gar nicht "BRAVO" zu schreien - denn über den Winter hab ich durch Unbeweglichkeit (Spazierrunden mit Hund zählt mein Körper scheinbar nicht!)  wieder die Hälfte davon hochgefuttert - mit dem wunderbaren Effekt, dass ich mir jetzt noch unförmiger und träger und schwerer vorkomme, als vor der Gewichtsabnahme. Ein Teufelskreis. Warum es so schwer ist, da wieder in den Rhythmus hineinzufinden, obwohl ich mich doch SO GUT gefühlt hab und SO STOLZ auf mich war? Ich weiß es nicht... . Ich weiß. es. nicht.



Dabei
mag ich es doch so sehr, wenn Frauen zu sich stehen. Und ich finde Frauen, die nicht ganz dünn sind, sondern, wie man so schön sagt "weibliche Rundungen" haben, sehr oft um vieles Schöner, als ganz dünne Menschen, die sich oft auch nicht wohl fühlen in ihrer Haut. (Männer mag ich generell am Allerliebsten, wenn an ihnen etwas "dran" ist, breit gebaut, kräftig und kuschelig, für mich braucht`s kein Sixpack und antrainierte Mucki`s, um Männlichkeit zu besitzen - aber über die männliche Ausstrahlung darf ich jetzt gar nicht anfangen zu reden, das wäre eine Ende nie Geschichte ;-) ).
Ich wünschte, ich hätt mal eine Frau vor meiner Kamera, die nicht dem Schlankheitsbild der heutigen Zeit entspricht und voll dazu steht - denn ich sehe in den Menschen so gerne, was er ist und was in ihm steckt - egal ob mit "Schönheitsidealmaßen", oder nicht. Und da haben wir`s jetzt mit der Ehrlichkeit - ich meine: selber seh ich mich nicht so, mag mich bei weitem nicht so und bei anderen seh ich das ganz anders.... . Schon komisch, wie wir Menschen manchmal ticken, oder?...




Ich sehe, ich könnte mich wirklich in etwas hineinreden, grad, was das (mein) Aussehen betrifft, aber ich möchte hier bewusst stoppen, weil ich denke, dass ich mit dem bisher Geschriebenem jetzt schon sehr viele angesprochen habe, denen es vielleicht ähnlich geht und ich möchte, dass ihr diese Dinge einmal sickern lasst... und schaut, was sie in euch bewegen und euch fragt, wo IHR dabei jetzt eigentlich steht. Bitte entschuldigt, wenn ich nicht auf alles gleich antworten oder überhaupt eingehen kann, ich werde mir jedes Kommentar das kommen sollte durchlesen und darüber nachdenken, klar.... aber ich glaube, es geht mir v.a. darum, in euch selbst etwas zu bewegen, so mich die Dinge und Menschen bewegen. Wenn es euch nicht zu viel ist und ihr möchtet, mache ich weiter mit diesem "SeelenSachen erzählen"... wer es nur ganz schlecht aushält, klickt einfach weg und wer mag, taucht weiter (in mich) ein. Machen wir`s so? Aber es brennt mir schon so lange so vieles unter der Haut und ich möcht einmal wieder tiefer gehen, als ich es in letzter Zeit gemacht hab und v.a. seh ich so viele Leute in meiner Umgebung, die immer wieder mit den selben Dingen hadern und vielleicht kann ich ja den ein- oder anderen dazu bewegen, über sich selbst wieder ein bisserl mehr nachzudenken und nicht immer so streng mit sich zu sein. Wir alle tragen unseren Rucksack und wenn wir das akzeptieren, fällt das gemeinsame (- im Kollektiv-Tragen quasi), umso leichter...


:-)


Die Bilder, die ihr heute (und in den kommenden Beiträgen vielleicht) seht, sind allesamt von meinem 10jährigen gemacht worden. Vor ein paar Wochen, mit meiner Kamera, wir hatten wirklich Spaß. Ich lass mich nicht gern fotografieren, finde immer etwas auszusetzen an mir und meinen Bilder und mag - wenn - dann nur Portraitbilder - ab Hals aufwärts (warum wohl? hm? was glaubt ihr... ;-) ??) - aber diese junge Mann (10) hat`s wirklich drauf und ich fühle mich erstaunlich wohl mit ihm hinter/und mir vor der Kamera. 



Beim nächsten Mal verrate ich euch etwas über das Mama-sein und über die Dinge, an denen man mich (fast immer) erkennt, und noch so einiges mehr ;-)


gelbes Kissen - Geliebtes Zuhause
silberner Armreif - Amberemotion
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Donnerstag, 5. Juni 2014

Rot wie Mohn und Schoko-Bananen-Kuchen ohne Schokobananen




Eigentlich....


wollt ich euch ja beim nächsten Beitrag, also bei DIESEM, mehr zum Rhabarberkuchen zeigen. Oder mehr
VOM Kuchen, eigentlich.  Aber heute sind mir bei der Hunderunde diese Blümchen untergekommen und
ich hatte solche Lust, zwischen den vielen Regentagen ein wenig Frühsommer ins Haus zu holen,
also hab ich kurzerhand ein paar Querbeetbilder unserer Küche gemacht.


Die ist im Moment nämlich ebenso ROT, wie die Mohnblumen draußen am Feld.
Habt ihr Lust drauf?


 Greengate, meine große Liebe. Seit Jahren sammle ich immer wieder
Geschirrteile, die sich herrlich miteinander kombinieren lassen. 
Das Besteck haben wir seit ca. 3 Jahren in fast täglichem Gebrauch.


 Mein "SeelenSachen Polster" (Wer findet und erinnert sich an ihn?!" ;-) )
ist immer mit von der Partie - rot ist ja oft bei uns dekoriert - ob zu Weihnachten,
oder dann wieder im Sommer. Ich mag diese fröhliche Wohnraumfarbe einfach!



Viel Rot, natürlich weiß, grau und gelb dominieren im Moment unsere Küche.


 Zum Schluss hab ich noch ein Rezept für einen superfluffigen Schokobananenkuchen.
Der sieht zwar hier auf dem Bild nicht sehr spektakulär aus, dafür schmeckt er umso
fantastischer!! Selten einen so gut duftenden und geschmacklich herausstechenden 
Kuchen gegessen. Gemacht hab ich den Teig wieder in meinem neuen Küchengerät,
ihr könnt ihn natürlich auch in mit jeder anderen Küchenmaschine machen:


Schoko-Bananen-Kuchen

250 g weiche Butter
4 ganze Eier
180 g Zucker
300 g reife Bananen
1 Pkg Vanillezucker
50 g dunkler Backkakao 
200 g Dinkelmehl
100 g Maizena (Speisestärke)
2 TL Backpulver
1 TL Natron


Zubereitung im Thermomix

Butter, Eier, Zucker, Vanillezucker in den Mixtopf geben 1Min/37°/Stufe 5
Bananen in Stücken dazugeben 1 Min/Stufe 4-5 unterrühren
Restliche Zutaten dazu und 30sek/Stufe 5 unterheben
Teigreste vom Rand schieben mit dem Spatel und Masse nochmals
kurz 15 sek/Stufe 5 verrühren

Teig in eine befettete Kastenform füllen und ca. 60 min bei 180° backen


SOOOOOO YUMMY

!!



Habt eine noch schöne Woche und wundervolle Pfingsttage!

DESIGN BY AMANDA INEZ